Gemüseeintopf

Ein einfacher, aber schmackvoller Gemüseeintopf – variabel und alltaugstauglich. Damit kann man nicht viel verkehrt machen. Bei den Mengen sollte man kreativ sein und sich nach persönlichen Vorlieben richten…
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Suppengemüse, Kartoffeln, Zwiebeln, Gemüse (z.B. Paprika, Möhren, Lauch, …), passierte Tomaten, Gewürze (z.B. Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Basilikum, Oregano), Lorbeerblätter, Öl (z.B. Olivenöl), eine Prise Zucker, bei Bedarf Fladenbrot o.ä.
außerdem: Pürierstab

1. Suppengemüse kleinschneiden und mit Lorbeerblättern kochen

2. Zwiebeln, Gemüse, Kartoffeln würfeln, in Öl anbraten und würzen

3. Lorbeerblätter herausnehmen; Suppengemüse pürieren (evtl. vorher etwas herausfischen, damit es nicht zu dick wird – kann dann später wieder hinzugegeben werden)

4. Gemüse und Kartoffeln zur Suppe geben (und evtl. auch wieder die Lorbeerblätter), etwas köcheln lassen

5. passierte Tomaten hinzugeben, etwas köcheln lassen

6. ggfs. Fladenbrot aufbacken

7. abschmecken, servieren, genießen! 🙂

Schokoladenkuchen

Der Beweis dafür, dass veganes Backen sooo einfach sein kann – und sooo lecker.
Wer es gerne schokoladig mag, sollte ihn mal ausprobieren. Überzeugend auch durch seine Fluffigkeit… 🙂
(gefunden irgendwo im Internet)
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3/4 Tasse Sonnenblumenöl, 2 Tassen Zucker, 2 Tassen kaltes Wasser, 3 Tassen Mehl, 6EL Kakaopulver (zum Backen), 3 EL Apfelessig (oder anderen Obstessig), 20g Backpulver, 1TL Salz, 1Päckchen Vanillezucker, 1 Packung dunkle Kuchenglasur (bzw. Zartbitterschokolade), bei Bedarf Streusel/Deko

1. den Ofen auf 175°C vorheizen, Backform vorbereiten (fetten + mehlen)
2. Öl und Zucker gut mischen
3. Essig, Wasser und Vanillezucker hinzufügen
4. Mehl, Backpulver, Kakaopulver und Salz in einer separaten Schüssel zuerst gut mischen, dann mit den flüssigen Zutaten kurz verrühren
5. in die Form gießen und ca. 60 Min. backen (ggfs. Stäbchenprobe machen)
6. Kuchenglasur/Schokolade im Wasserbad schmelzen und über den etwas abgekühlten Kuchen gießen
7. bei Bedarf mit Streuseln verzieren 🙂

Hinweise: 1 Tasse entspricht ca. 250ml; Obstessig sollte man der Fluffigkeit halber anscheinend unbedingt hinzufügen

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Mayonnaise

Mayonnaise ohne Ei? Ja, das geht. Und das schmeckt!
Außerdem sollte es allein schon deshalb mal ausprobiert werden, weil es ein enorm faszinierendes Experiment (zumindest aus meiner wenig chemiebegeisterten und -bewanderten Sicht) darstellt. Und noch dazu ist es unbeschreiblich einfach. Und hab‘ ich lecker schon gesagt?…

Hier geht es zu einem interessanten Video mit Erläuterung (dieumsteiger sind generell eine gute Adresse, wenn es um Rezepte geht, die tierische Produkte ersetzen). Es folgt aber natürlich auch hier eine Rezeptversion.

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100ml Sojamilch*, 300ml (Sonnenblumen)Öl,
ca. 1 EL Zitronensaft (oder Essig), 1/4 TL Senf, Salz, Pfeffer, Paprikapulver edelsüß, Kurkuma (oder Currypulver)

außerdem: Pürierstab, hohes Gefäß

*unbedingt reine Sojamilch, keinen Mischdrink (Soja-Reis o.ä.); mit Alpro(z.B. bei Edeka) oder Alnatura (dm) funktioniert es auf jeden Fall.


1. Sojamilch und Öl ins hohe Gefäß geben
2. pürieren (und die Magie der Verbindung erleben)
3. etwas Paprikapulver, Pfeffer und Kurkuma, Zitronensaft, Senf, sowie ca.1TL Salz hinzugeben, nochmal kurz pürieren
4. abschmecken und ggfs. nachwürzen (evtl. auch mit Zucker)
4. z.B. für einen Nudel- oder Kartoffelsalat verwenden (oder einfach so zu Pommes, als Burgersauce o.ä. genießen)

Kartoffelgulasch

Dieses Rezept ist eine vereinfachte Form des Rezepts aus dem fabelhaften Kochbuch „einfach vegan“ von Roland Rauter. Es ist – wie alle seine Rezepte – so konzipiert, dass es an nichts fehlt und man merkt, dass ein Koch dahinter steckt. Naja, nun – wie geschrieben – folgt die vereinfachte, alltagstaugliche Variante.
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Für 4 Personen
800g Kartoffeln, 250g Zwiebeln, 200g fr. Champignons, 200g grüne Bohnen, 1 Paprika, 2 Knoblauchzehen, 500ml Gemüsebrühe, Pflanzenöl, 1 EL Tomatenmark, Paprikapulver edelsüß, Salz, Pfeffer, Oregano, Thymian, 2 Lorbeerblätter, bei Bedarf Brot

1. Kartoffeln schälen und großzügig würfeln; Zwiebel, Paprika, Bohnen und Champignons ebenfalls würfeln; Knoblauch feinhacken
2. Öl erhitzen und Zwiebeln andünsten
3. Tomatenmark kurz mitrösten, 20g Paprikapulver hinzugeben, mit Gemüsebrühe ablöschen
4. Kartoffeln und Gewürze hinzufügen und alles unter mehrmaligem Rühren aufkochen lassen, bis die Kartoffeln weich sind (bei Bedarf mit Kartoffelstärke nachbinden)
5. Bohnen blanchieren und kalt abschrecken
6. Champignons und Paprika mit Knoblauch andünsten, mit Salz und Pfeffer würzen
7. zusammen mit den Bohnen unter die Kartoffeln mischen
8. je nach Belieben mit oder ohne Brot servieren und in jedem Fall genießen 🙂

Ratatouille

Ein Klassiker. Einfach und lecker und außerdem ohne großen Schnickschnack. Ein bisschen Geschnippel, ein bisschen Geköchel und eine Menge Genuss!

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für ca. 4 Personen:

3 Paprika (rot, gelb, grün), 1 Zuchini, 1 Aubergine, 1 Zwiebel, 2 Dosen geschälte Tomaten, frische Champignons, 1 Knoblauchzehe, Thymian, Salz, Pfeffer, (Oliven)Öl, evtl. Baguette

1. Gemüse in großzügige Würfel schneiden und anbraten
2. Tomaten hinzufügen
3. Knoblauch kleinhacken (oder pressen) und hinzufügen, mit den anderen Gewürzen abschmecken, ggfs. noch Rosmarin o.ä. und eine Prise Zucker hinzufügen
4. etwas köcheln lassen, dann mit Baguette servieren

Bon appetit! 🙂

Käsekuchen mit Beeren und Streuseln

Das war der Geburtstagskuchen für meine Freundin und er kam wirklich gut an. Entnommen habe ich das Rezept einem Blog im Internet – leider finde ich es im Moment nicht wieder…(Also hoffe ich, dass es okay ist, das Rezept hier einfach unverlinkt zu posten.)

Auch hier gilt: Nachbacken, genießen und staunen! 🙂

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2 Becher Sojajoghurt (z.B. 1xNatur und 1xVanille),
125g (Dinkel)Mehl,
50g (Rohrohr)Zucker,
50g gemahlene Mandeln,
3 EL Haferflocken,
1,5 TL (Weinstein)Backpulver,
140g Margarine (z.B. Deli Reform),
3 EL Puderzucker,
1P. Vanillezucker,
2 EL Zitronensaft,
1 P. Vanillepuddingpulver,
250g (TK-)Beeren,
1 TL Maisstärke,
60ml Sojasahne,
1 Orange (oder etwas Orangensaft)

1. über Nacht (oder mind. 4 Stunden) den Sojajoghurt abtropfen lassen (in einem mit einem Filterpapier ausgelegten Kaffeefilter, der in einer Schüssel steht oder mithilfe eines Baumwolltuchs o.ä.)
2. Backofen vorheizen: 200°C, Ober-und Unterhitze
3. Mandeln, Haferflocken, Zucker, Backpulver und Mehl vermengen, 90g Margarine hinzufügen und verkneten (kann grob bleiben, werden Streusel)
4. 2/3 davon in eine mit Backpapier ausgelegte Form geben und verteilen, Rest beiseite stellen
5. abgetropften Sojajoghurt mit Zitronensaft, 50g Margarine, Sojasahne, Vanillepuddingpulver, Maisstärke, Vanillezucker, Puderzucker und etwas Orangensaft glatt pürieren/mixen
6. auf den Teig geben, restlichen Teig darüber „streuseln“
7. ca. 50 Min. backen (ggfs. Stäbchenprobe machen)

Spargelragout mit Kroketten (und Räuchertofustreifen)

Mal wieder ein Sonntagsessen. Aber auch hier lohnt sich das Nachkochen! 🙂
Spaß gemacht hat vor Allem das gemeinschaftliche Krokettenformen und -panieren, schmieriges Geschmiere inklusive… Und weil die Beiden vom Restaurant Hiller so amüsant sind, geht es hier wieder zu ihrem Video, wo sich auch das Rezept befindet. Die dort zubereiteten „Pommes Williams“ sind bei uns allerdings zu Kroketten degradiert worden und ohne Fritteuse zubereitet worden, waren aber ein absolutes Highlight! Das Rezept folgt natürlich auch hier noch einmal.

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Für 4 Personen:
800g Kartoffeln, 1,5kg Spargel, 100 ml Sojamilch (z.B. bei Edeka oder im Drogeriemarkt), 100g Mehl, 100g Paniermehl, 200g Räuchertofu (z.B. im Drogeriemarkt), 2 EL Kartoffelstärke, Muskatnuss, Salz, Pfeffer, Pflanzenöl (z.B. Rapsöl), evtl. Petersilie oder andere Kräuter
+ Fritteuse (falls vorhanden) oder etwas tiefere Pfanne

1. Kartoffeln kochen (15-20Min.), Spargel schälen und evtl. halbieren
2. abgießen und Kartoffelstärke und etwas Pflanzenöl (ca. 1-2EL) hinzugeben, dann alles stampfen, bis eine schöne Kartoffelmasse entsteht
3. mit Muskatnuss, Salz und Pfeffer abschmecken
4. für die Panade: Sojamilch (evtl. einen Tick mehr als angegeben) und Mehl verrühren; Paniermehl bereitstellen
5. Kugeln (oder eben „Birnen“) formen, erst im Teig wälzen, dann im Paniermehl und beseitestellen
6. Fritteuse (oder Pfanne mit reichlich Öl) vorbereiten
7. Räuchertofu in feine Streifen (ca. 5mm) schneiden und in einer Pfanne kross braten (ca.3 Min), Spargel kochen, Kartoffeln frittieren
8. zum gekochten Spargel Sojasahne, Salz, Pfeffer und etwas Muskatnuss geben, evtl. auch Kräuter hinzugeben (TK-Petersilie eignet sich gut)
9. servieren und genießen… (Räuchertofu kann man auch weglassen, allein der Spargel und die „Kroketten“ sind zum Reinlegen!) – Guten Appetit! 🙂

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Cremiges Bananen-Mandel-Eis

Das ist der Burner! (wie Frau Geissen sagen würde…)
Und nicht nur das. Es ist auch noch super einfach, super schnell* gemacht und super leicht!
[*wenn man das Einfrieren der Bananen über Nacht außer Acht lässt]

für 2-3 Portionen:
– 2 Bananen
– ca. 4 EL weißes Mandelmus (gibt es z.B. bei dm, ist mit ca. 6 Euro pro Glas allerdings etwas teurer),
– etwas Agavendicksaft (oder Zuckerrübensirup o.ä.)
– außerdem: einen „Häcksler“ (Wie nennt man das denn? Zerkleinerer?)
– und bei Bedarf: frische Beeren, Schokoladiges o.ä.
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1. Bananen in Stücke schneiden (ca. 2-3cm dick) und in einer Dose einfrieren
2. am nächsten Tag: Bananen mit Mandelmus und Sirup/Agavendicksaft/o.ä. (max. ca. 1/2TL, da die Bananen schon ziemlich süß sind) häckseln
(dabei ggfs. nicht gleich alle Bananen reinwerfen und zwischendurch das bereits cremige Eis herausholen, um dann die restlichen Bananen zu zerkleinern – je nach Power des Geräts)
3. evtl. mit frischen Beeren/Schokoladigem servieren und genießen! 🙂

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Blumenkohl im Wasabimantel mit Wildreis und Mango-Kokos-Sauce

Jetzt kommt ein unbeschreiblich gutes Sonntagsessen. Es ist zwar schon ein paar Wochen her, dass wir es zubereitet haben, aber die Erinnerungen lassen mir immer noch das Wasser im Munde zusammenlaufen…

Hier geht es zum Video, bei dem die beiden netten Männer vom vegetarischen Restaurant Hiller das Ganze entspannt vorkochen und nett kommentieren. Das Rezept kann man da zwar auch downloaden, aber ich poste es hier noch einmal. Unbedingt nachkochen, viel Spaß! 🙂

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Zutaten für 4 Personen:
Blumenkohl (ca. 1kg), 200g (Dinkel-)Mehl, 200ml Pflanzenmilch, Wasabi-Paste (oder Meerrettich, bitte keinen Sahnemeerrettich!), ca. 700g Mango (1-2Stück), 200ml Pflanzensahne, 2El Kokosnussflocken, 250g Wildreis, 1 Karotte, 1 Zwiebel, Salz, Pflanzenöl, Wasser

1. Karotte und Zwiebel würfeln und im Topf andünsten, Reis dazugeben und 2 Minuten mitdünsten lassen
2. das gesalzene Reiswasser dazugeben und Reis nach Packungsanweisung kochen
3. Mehl, Pflanzenmilch, Wasabi/Meerrettich und Salz zum Teig verrühren
4. Blumenkohl in 2cm breite Scheiben schneiden (ggfs. mal im Video luschern, wie der Gute das da macht…), ihn bissfest garen (ca.7Minuten in Salzwasser) und das Wasser nicht weggießen!
5. Mango schälen, in Stücke schneiden und mit Pflanzensahne und 100ml von dem Blumenkohlwasser pürieren
6. Kokosnussflocken ohne Fett andünsten, dann Mango dazugeben
7. Pflanzenöl in Pfanne geben, Blumenkohlscheiben im Teig wälzen und goldbraun anbraten
8. alles servieren und genießen! 🙂