Fantastisches Schokomousse

Das von mir falsch befolgte Rezept von Attila Hildmann für vegane Mousse au chocolat hatte mir eine Art Schokobutter beschert (mein Verhältnis von Sahne und Schokolade war etwas falsch, hatte zu viel Schokolade bzw. zu wenig Sahne…), die ich am Mittwoch beim Dinner mit den Mädchen zusammen mit Obstsalat und Schlagsahne unter die Leute bringen konnte. Leider (oder zum Glück?) hatte ich noch Schlagsahne übrig, sodass ich heute noch einmal etwas Schokomousse gemacht habe. Das Ergebnis habe ich gerade probiert und es ist – ohne übertreiben zu wollen – phänomenal lecker!

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ca. 1/2 Tafel Zartbitterschokolade* (hoher Kakaoanteil, z.B.72%), ca. 1 Packung Schlagsahne (z.B. Soywhip – aus dem Reformhaus), evtl. Kirschmarmelade, evtl. Erdnussbutter

1. Schokolade im Wasserbad schmelzen

2. Sahne aufschlagen (Sie wird zunächst nicht ganz so steif wie Kuhsahne, dafür später aber wunderschön fluffig!)

3. evtl. in die geschmolzene Schokolade etwas Kirschmarmelade (ca. 1-2EL) und Erdnussbutter (ca.1-2 TL) geben

4. alles unter die Sahne rühren

5. kaltstellen (mind. 1 Std.)

Die Kirschmarmelade gibt dem Mousse eine fruchtige, die Erdnussbutter eine nussige Note. Natürlich kann man beides weglassen oder variieren.

Bon appetit! 🙂

*Achtung: Auch in Zartbitterschokolade werden manchmal Milchbestandteile gemischt. Am besten die Inhaltsstoffe schnell überfliegen.

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Борщ (Borschtsch)

Für Borschtsch gibt es tausende Rezepte. Ein Kommilitone von mir, der aus Kasachstan stammt, hat mal erzählt, dass er allein bereits um die zehn Varianten „entwickelt“ hat… Es gibt keine festen Rezepteregeln, an die man sich halten muss (was uns zunächst etwas verwirrte, als wir in Russland waren und unsere „Aufsichts-Babuschka“ uns ein Borschtschrezept gab, auf dem nur: „Tomaten, Rote Beete, …“ stand – ohne Mengenangaben)… und so schmeckt Borschtsch wohl immer wieder anders – aber immer wieder gut!

Die Mengenangaben in Klammern dienen der Orientierung, ich halte mich da meistens nicht so genau dran und verwende einfach alles in der Menge, in der ich es da habe. (Warum sollte ich auch aus dem Viererpaket eine Rote Beete übrig lassen?)

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(4l) Gemüsebrühe, (3 mittelgroße) Rote Beete, (1 Dose) geschälte Tomaten, (1) Zwiebel, (2) Möhren, (5 mittelgroße) Kartoffeln, (200g) Weißkohl, (3 Zehen) Knoblauch, (1) Lorbeerblatt, Öl, Paprikapulver(edelsüß), Salz, Pfeffer, evtl. Essig

1. Gemüsebrühe kochen

2. Rote Beete in Würfel schneiden, in Öl anbraten, etwas schmoren lassen; Tomaten mit dem Saft aus der Dose dazugeben und schmoren lassen

3. Möhren grob raspeln, Weißkohl in dünne Streifen schneiden, Kartoffeln klein würfeln, Zwiebel würfeln

4. Rote Beete und Tomaten in die Brühe geben; Möhren und Zwiebeln in Öl anbraten und schmoren lassen

5. Lorbeerblatt, Kartoffeln, Weißkohl, Möhren und Zwiebeln in die Suppe geben; Knoblauch pressen und dazugeben; köcheln lassen

6. wenn Kartoffeln und Weißkohl gar sind: mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver, evtl. Essig abschmecken; Lorbeerblatt entfernen

…Man kann den Eintopf mit Brot servieren, muss man aber nicht.

Weißkohl-Hack-Pfanne mit Salzkartoffeln

Kartoffeln, Weißkohl, Möhre, Zwiebel, Sojagranulat, Pflanzensahne, Gewürze (z.B. Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Kümmel, evtl. Thymian), Öl, evtl. Gemüsebrühe

1. Sojagranulat mit heißem Wasser oder Brühe übergießen, 10 Min. ziehen lassen

2. Zwiebel würfeln, Möhre raspeln und Weißkohl in kleine Vierecke schneiden, dabei darauf achten, dass die einzelnen Blätter nicht als Klotz zusammenbleiben (sonst wird er nicht so gut gar)

4. Sojagranulat (enthält kein Eigenfett)  in ausreichend Öl anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen; wenn es kross wird, beseite stellen

5. Weißkohl, geraspelte Möhre und Zwiebeln ebenfalls anbraten; mit etwas(!) Wasser/Brühe ablöschen und dünsten lassen

6. Kartoffeln aufsetzen

7.  Sojahack in die Pfanne geben, alles nach Geschmack würzen und mit Pflanzensahne ablöschen – solange auf niedriger Flamme köcheln lassen, bis die Kartoffeln fertig sind

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